Genossenschaftliches Wohnen

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Wenn Baugrundstücke nach dem Höchstgebot an Investoren vergeben werden, kann dort kein kostengünstiger Wohnraum entstehen. Anders sieht es beim genossenschaftlichen Wohnbau aus. Wohninteressierte und Unterstützer kaufen sich Genossenschaftsanteile und zahlen für die Wohnflächen lediglich eine Nutzungsgebühr. Genossenschaften arbeiten nicht gewinnorientiert und sind einzig ihren Mitgliedern verpflichtet. Einnahmen werden in den Erhalt, die Modernisierung und den Ausbau der Wohnungsbestände gesteckt. Der Vorteil liegt auf der Hand: Ohne eigenen Immobilienerwerb ermöglicht das Genossenschaftsmodell seinen Mitgliedern ein lebenslanges Wohnrecht ohne hohe Bau- und Grunderwerbskosten.

Es gibt bereits zahlreiche Beispiele für diese attraktiven, nachhaltigen, gemeinschaftlichen und dabei sparsamen Wohnkonzepte, wie beispielsweise den Domagkpark in Schwabing. Urban Gardening, Gemeinschaftsräume, Genossenschafts-Gastronomien, Werkstätten, E-Bike-Verleih, Car-Sharing, Sauna, Ateliers und vieles mehr wird dort geboten und von den Bewohnern sehr gut angenommen.

Die Stadt Freising verfügt mit dem letzten Wohnbaugebiet im Steinpark über ein bedeutsames Grundstück. Die Freisinger Mitte will an diesem verbliebenen Bauabschnitt eine neue Genossenschaft ansiedeln und damit nachhaltig günstigen Wohnraum schaffen.

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